Verhütung

Verhütung ist ein breitgefächertes und sehr individuelles Thema, da es sehr viele verschiedene Möglichkeiten der Empfängnisverhütung gibt. Jede Frau ist anders, hat andere Lebensumstände und ganz eigene Bedürfnisse. Im gemeinsamen Gespräch wird herausgefunden, was am besten zu Ihnen, Ihrer Lebenssituation und Ihrem Typ passt. Auch hier gilt für uns, ein vertrauensvolles ausgiebiges Gespräch als die Basis, um die richtige Methode für Sie zu finden.
Hormonpflaster, Hormonspirale, Spritze, Pille, natürliche Verhütung ...? Wir stellen Ihnen hier kurz und beispielhaft die verschiedenen Möglichkeiten der Verhütung vor und beraten Sie dazu gerne in unserer Praxis.
 
 

HORMONELLE VERHÜTUNG

Hier können Sie sich einen kurzen Überblick verschaffen, welche Verhütungsmethoden mit der Verabreichung von Hormonen funktionieren. Es gibt bei allen Verhütungsmitteln Vor- und Nachteile, die in einem ausführlichen Beratungsgespräch in unserer Praxis genau besprochen werden.

:: Hormonpille
:: Hormonspirale
:: Hormonpflaster
:: Dreimonatsspritze
:: Verhütungsring/Scheidenring
:: Verhütungsstäbchen/Implantat

 
  • Hormonpille
    Die Pille ist eine Hormongabe in Tablettenform, die den monatlichen Eisprung verhindert. Sie muss täglich eingenommen werden. Es gibt eine Vielzahl von Präparaten mit unterschiedlichen Zusammensetzungen. Wir beraten Sie ausführlich dazu.
     
  • Hormonspirale
    Die Hormonspirale ist ein T-förmiges Kunststoffstäbchen, das mit einem Hormonzylinder umgeben ist. Die Spirale wird während der Regelblutung in der Gebärmutterhöhle platziert. Das darin enthaltene Gestagen wird ständig an die Gebärmutter abgegeben und bewirkt eine Verdickung des Schleims, wodurch das Aufsteigen der Spermien behindert wird. Ein weiterer Effekt ist das geringere Wachstum der Gebärmutterschleimhaut. Die Spirale bleibt 3 bis 5 Jahre im Körper, je nach Modell. Bitte informieren Sie sich in unserer Praxis.
     
  • Hormonpflaster
    Das hormonbeinhaltende (Östrogen und Gestagen) Pflaster wird auf die Haut geklebt, wo es die Hormone an den Körper abgibt. Die Hormone verhindern den Eisprung und somit eine Schwangerschaft.
     
  • Dreimonatsspritze
    Die Dosis des Gelbkörperhormons (Gestagen) reicht für 3 Monate. Sie wird über eine Spritze in den Oberarm verabreicht. Bei dieser Methode wird der Eisprung verhindert.
     
  • Verhütungsring/Scheidenring
    Der Scheidenring ist ein im Durchmesser ca. 54 mm großer, weicher Kunststoffring, der in die Scheide eingeführt wird. Er schmiegt sich dort an die Scheidenwand an und gibt Hormone (Östrogen und Gestagen), die vom Körper aufgenommen werden, ab. Die Hormone verhindern, wie bei der Kombinationspille, den Eisprung.
     
  • Hormonstäbchen/Implantat
    Hormonstäbchen sind aus weichem Kunststoff, 4 x 0,2 cm groß, und werden am Oberarm unter der Haut eingesetzt. Das Implantat enthält nur das Gelbkörperhormon (Gestagen), welches über 3 Jahre freigegeben wird. Der Eisprung wird dadurch verhindert. Genauere Informationen erhalten Sie in unserer Praxis.

SPIRALEN

  • Hormonspirale

    Die Hormonspirale ist ein T-förmiges Kunststoffstäbchen, das mit einem Hormonzylinder umgeben ist. Die Spirale wird während der Regelblutung in der Gebärmutterhöhle platziert. Das darin enthaltene Gestagen wird ständig an die Gebärmutter abgegeben und bewirkt eine Verdickung des Schleims, wodurch das Aufsteigen der Spermien behindert wird. Ein weiterer Effekt ist das geringere Wachstum der Gebärmutterschleimhaut. Die Spirale bleibt 3 bis 5 Jahre im Körper, je nach Modell. Bitte informieren Sie sich in unserer Praxis.
     
  • Kupferspirale
    Die Kupferspirale ist ein mit Kupferdraht umwickeltes T-förmiges Kunststoffstäbchen, das während der Regelblutung in die Gebärmutter eingesetzt wird. Dort bleibt die Spirale ca. 3 bis 5 Jahre. Das Kupfer hemmt die Spermien in ihrer Beweglichkeit, gleichzeitig wird das Einnisten der befruchteten Eizelle erschwert.

SELBSTBEOBACHTUNG

Bei der Selbstbeobachtung, auch natürliche Familienplanung genannt, geht es darum die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage im Zyklus festzustellen. Dafür gibt es verschiedene Anhaltspunkte. Wichtig ist zu wissen, dass Spermien bis zu 5 Tagen im Eileiter der Frau befruchtungsfähig sind. Der kommende Eisprung aber erst 2 Tage vorher festgestellt werden kann. An bestimmten Tagen ist nach genauer Körperbeobachtung Geschlechtsverkehr möglich ohne schwanger zu werden.

:: Temperaturmethode
:: Schleimbeobachtung
:: Muttermund betasten

BARRIEREMETHODE

Als Barrieremethode wird die Art der Verhütung bezeichnet, bei der die Spermien durch eine unüberwindbare Barriere daran gehindert werden bis in die Gebärmutter vorzudringen. Sie kann spontan eingesetzt werden, wenn keine dauerhafte Verhütung stattfindet. Wir stellen Ihnen an dieser Stelle kurz die wichtigsten Möglichkeiten, die es bei der Barrieremethode gibt vor:

  • Kondom/Präservativ
    Das Präservativ (hauchdünner Gummiüberzug) wird über den steifen Penis des Mannes gestülpt. In ihm sammelt sich das Sperma nach dem Samenerguss. Die Spermien gelangen somit nicht in den Körper der Frau. Das Kondom schütz zusätzlich vor ansteckenden Krankheiten.
     
  • Diaphragma
    Beim Diaphragma handelt es sich um eine Kappe, die in die Scheide eingeführt wird und vor dem Muttermund platziert wird. Zusätzlich wird auf das Diaphragma eine spermienabtötende Creme aufgebracht.